Hohe Bundesauszeichnung für Ing. Franz Machhörndl - Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich für sein Jahrzehnte währendes Wirken

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Ing. Franz Machhörndl, dem ehemaligen Obersekretär der Marktgemeinde Spitz, wurde am Donnerstag, dem 1. Oktober 2015 in Wien von Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek das

"Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich"

verliehen.

In der offiziellen Ministeriumsaussendung heißt es: "Ing. Franz Machhörndl wurde für sein langjähriges Engagement als Kulturvermittler mit dem goldenen Verdienstzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet. Als langjähriger Obmann des Schlossvereines Spitz war er federführend an der Renovierung und Revitalisierung des Schlosses Spitz und am Erhalt des übrigen baukulturellen Erbes in Spitz an der Donau beteiligt. Darüber hinaus hat er sich vor allem im Rahmen der Brauchtumspflege sowie um den Arbeitskreis zum Schutz der Wachau besondere Verdienste erworben."

Mit dieser hohen Auszeichung werden damit auch seitens des Bundes die zahlreichen Verdienste gewürdigt. Bei der Aufzählung seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten könnte man glauben, dass dies von einer Person nicht zu leisten wäre.

So hat er für 10 Jahre die Volkstanzgruppe Spitz geleitet, und mit den Tänzern Gemeinde, Land und Bund bei zahlreichen Auftritten im Ausland vertreten.

Für 27 Jahre stand Franz Machhörndl dem Spitzer Verkehrsverein, dem nunmehrigen Tourismusverein, als Obmann vor. Während dieser Tätigkeit entwickelte sich der Spitzer Marillenkirtag zu einem 3-tägigen Fest weiter. Ebenso wurde die einzigartige Brunnenschank realisiert. Für drei Tage wird seither durch behutsame Einbauten der Marktbrunnen zum Treffpunkt der Festbesucher, und ein Dach schützt zudem vor Hitze und Regen.

Ein weithin sichtbares Zeichen ist die restaurierte Ruine Hinterhaus, die ebenfalls während seiner Obmannschaft in 12 Jahren unter der Schirmherrschaft des Tourismusvereines restauriert wurde.

Auch in der Regionalarbeit war Franz Machhörndl aktiv. Im Tourismusverband Wachau-Niebelungengau war er 25 Jahre der stellvertretende Obmann. Ihm gelang es, ein fehlendes Stück des Radweges bei Leiben zu schließen, indem er in zahlreichen Gesprächen mit den Verantwortlichen diese von der Wichtigkeit dieses Lückenschlusses überzeugte, und somit die erleichterte Erreichbarkeit des Nordufers für Radfahrer sicherstellte.

Auch im Arbeitskreis zum Schutz der Wachau war er aktiv tätig, galt es doch, die geplante Staustufe bei Dürnstein zu verhindern.

Vergleichsweise kurze 8 Jahre war er auch Obmann der Weinstraße Wachau.

Seit der Gründung vor nunmehr 18 Jahren ist er nun schon Obmann des Vereines zur Revitalisierung von Schloss Spitz tätig. Während dieser Zeit ist es gelungen, durch Renovierung von Fassade, Kellergewölbe, des Renaissancesaales und diverser Nebenräume unser Schloss zu einem Treffpunkt in der Region werden zu lassen. Der Ausbau eines Teiles im Schloss zu Büroeinheiten bietet nun dem Welterbebüro und der Destination NÖ Donau Platz, um in die Region zu wirken.

Durch zahlreiche auch internationale Tagungen und Feste wird der Wert dieses Engagements zusätzlich sichtbar.

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In der gleichen Feierstunde wurden der uns durch AufhOHRchen bekannten Geschäftsführerin der Kultur.Region.Niederösterreich, Dorothea Draxler und der den Spitzern bekannte Kapellmeister der Original Tiroler Kaiserjägermusik Oberst Hannes Apfolterer der Berufstitel Professorin bzw. Professor verliehen.

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07.10.2015

 Spitz ist zertifizierte Gemeinde

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