Überblick
Geografie
Spitz liegt am linken Donauufer im Waldviertel Niederösterreichs. In Spitz mündet der durch den Spitzer Graben fließende Spitzer Bach in die Donau. Katastralgemeinden sind Gut am Steg, Schwallenbach, Spitz und Vießling.
Geschichte
Das Gebiet um die heutige Marktgemeinde gehörte von 812 bis 1504 dem Kloster Niederaltaich und war lange Zeit eine bayerische Enklave in Österreich. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort später die wechselvolle Geschichte Österreichs.
Einwohnerentwicklung
Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1769 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1931 Einwohner, 1981 2025 und im Jahr 1971 2134 Einwohner.
Politik
Bürgermeister der Marktgemeinde ist Dr. Andreas Nunzer, Amtsleiter Norbert Notz. Im Marktgemeinderat gibt es insgesamt 19 Sitze.
Seit der GR Wahl am 14. März 2010 gilt folgende Mandatsverteilung: WIR-ÖVP.SPITZ.POSITIV 12, SpitzerGemeindeListe 4, SPÖ 3.
Wirtschaft und Infrastruktur
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 99, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 160. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 760. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 45,05 Prozent.
Freundschaftliche Beziehungen
Die gemeinsame Geschichte verbindet die Gemeinde Spitz mit der niederbayrischen Gemeinde Niederalteich, da Spitz über Jahrhunderte vom dortigen Kloster Niederaltaich geprägt war und bis zum Jahr 1803 die Pfarrer von Spitz Konventualen des Klosters waren.
Die Freundschaft wird durch gegenseitige Besuche gepflegt.
Website der Gemeinde Niederalteich (Niederbayern)
Partnergemeinde
Seit dem Jahr 2006 sind Spitz an der Donau und das im oberösterreichischen Bezirk Schärding gelegene "Taufkirchen an der Pram" Partnergemeinden. Treffen und Besuche in allen Bereichen des täglichen Lebens tragen zur Festigung der Partnerschft bei.
Taufkirchen an der Pram (Oberösterreich)
Statistische Basisdaten
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Krems-Land (KR)
Gemeindefläche: 23,83 km²
Anteil der Waldfläche: 69,00 %
Koordinaten: 48° 21′ N, 15° 25′ O
Höhe: 223 m ü. A.
Einwohner: 1716 (31. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km²
Postleitzahl: 3620
Vorwahl: 02713
Gemeindekennziffer: 3 13 44
Katastralgemeinde-Nummern:
12319 (Gut am Steg)
12357 (Schwallenbach)
12358 (KG Spitz)
12362 (Vießling)
NUTS-Region: AT124
UID: ATU16239906
Adresse der Gemeindeverwaltung: 3620 Spitz, Hauptstraße 22
Offizielle Website: www.spitz-wachau.at
Politik:
Bürgermeister: Hannes Hirtzberger (WIR-ÖVP.SPITZ.POSITIV)
Gemeinderat: (2005) (19 Mitglieder) 13 WIR, 3 SPÖ, 3 SGL
Wappen und Symbole
Das Gemeindewappen
Bis zum Jahr 1504 war Spitz Teil des bayrischen Staatsverbandes. Ein Teil des Marktwappens deutet heute noch darauf hin.
Der untere Teil des Wappens ist in den Österreich-Farben Rot-Weiss-Rot gehalten.
Der weisse Teil ist in Form eines Spitzes ausgebildet und symbolisiert den Ortsnamen.
Das neue Logo der Gemeinde Spitz
Aus einem Wettbewerb aus dem Jahr 2007, zu dem Tourismusverein und Gemeinde aufgerufen hatten ging im Jahr 2009 die Agentur Nofrontiere Design aus Wien als Sieger hervor.
Das einem Auge nachempfundene Logo soll die Schönheit unserer Gemeinde symbolisieren. Grün steht für die Landschaft, Rot für die Ortschaften und Blau für die Donau. Das neue Logo soll nun auf breiter Basis eingesetzt werden und für unseren Ort werben.
Europäischen Naturschutzdiplom - Europadiplom.
Das Europäische Naturschutzdiplom kann an ausreichend geschützte Naturgebiete vor allem wegen der besonderen Qualität in wissenschaftlicher, kultureller, ästhetischer und/oder erholungswirksamer Hinsicht verliehen werden.
Nach einem strengen Prüfungsverfahren verleiht der Europarat zu Straßburg das Diplom an Gebiete von internationaler Bedeutung für die Dauer von fünf Jahren. Wo immer Sie das Zeichen bei uns sehen, sind sie im Europadiplom Gebiet.
Die UNESCO
Die UNESCO ist 1946 als Sonderorganisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation gegründet worden. In ihrem weitgefaßten Zuständigkeitsbereich soll sie "durch Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Völkern ... zur Wahrung des Friedens und der Sicherheit beitragen (Art. I der UNESCO-Verfassung). Sie ist weltweites Forum für intellektuelle Zusammenarbeit und bewußt nicht als Entwicklungsorganisation oder als Agentur zur Projektförderung eingerichtet.
Die UNESCO hat 186 Mitgliedstaaten, von denen derzeit 184 nationale UNESCO-Kommissionen eingerichtet haben.
Solche Nationalkommissionen, die es bei anderen UN-Organisationen nicht gibt, beziehen die mit Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation befaßten Organisationen und Institutionen des jeweiligen Landes in die Verwirklichung des breitgefächerten UNESCO-Programms ein.
Word Heritage - Welterbe
Die "Welterbekonvention" wurde 1972 von der Generalkonferenz der UNESCO beschlossen, um jenes "natürliche und kulturelle Erbe" auszuwählen und in einer "Liste des Welterbes" zu erfassen, das von außergewöhnlichem Interesse und Wert für die gesamte Menschheit ist. Der Konvention sind bisher 158 Staaten beigetreten.
Insgesamt 690 Stätten wurden bisher in die Liste des Welterbes eingetragen: Davon sind 529 Gegenstand des Kulturerbes, 138 des Naturerbes und 23 Kulturlandschaften (Stand Dezember 2000).
Mit der Unterzeichnung der Konvention verpflichtet sich jedes Land dazu, die innerhalb seiner Landesgrenzen gelegenen, in die Welterbeliste eingetragenen Denkmäler von außergewöhnlicher, weltweiter Bedeutung zu schützen und zu bewahren.