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Die Ausstellung

„100 Jahre Wachaubahn. Landschaft – Menschen – Technik“

Sonderausstellung der Marktgemeinde Spitz und des Schifffahrtsmuseum Spitz
vom 15. April bis 31. Oktober im Schloss Erlahof.


Vor 100 Jahren - am 2. Dezember 1909 - wurde die Wachaubahn eröffnet. Das Schifffahrtsmuseum und die Marktgemeinde Spitz führen aus diesem Grund eine Sonderausstellung durch, die die Geschichte und Bedeutung dieser Bahnlinie für die Region und ihre Menschen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

Bei der Errichtung der Wachaubahn wurde erstmals intensiv Rücksicht auf die Landschaft genommen. Auf Betreiben von Erzherzog Franz Ferdinand wurde der Künstler Rudolf Pichler (1874-1950) beauftragt, die Projektierung der Bahntrasse zu begleiten. Er rang um jedes Haus und jeden Bildstock. Die Wachaubahn markiert im Denkmalschutz den „Schritt vom Einzeldenkmal zur Landschaftspflege“.
Eine Dampflok passiert den kürzesten Eisenbahntunnel Europas (12 m) Auch Dieselloks passieren heute noch den kürzesten Eisenbahntunnel Europas (12 m)

Aber auch sonst bietet die Wachaubahn viele interessante Besonderheiten, die in vier Ausstellungsbereichen – Tourismus, Bahnbau, Bahnbetrieb und „Wartezimmer“ – zusammengefasst sind. Den atmosphärischen Rahmen bietet die Wachauer Landschaft im Lauf der Jahreszeiten. Ein besonderer Höhepunkt der Ausstellung ist die Modellanlage der IGM Modellbahn Wachau, die ausgewählte Abschnitte der Wachaubahn zeigt.

Wie viele Nebenbahnen hat sich der Betrieb der Wachaubahn in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt und stand zeitweise überhaupt in Frage. Die Anrainergemeinde, Touristiker, Wissenschaftler, Studenten und natürlich die ÖBB selbst setzten sich in letzter Zeit verstärkt mit der künftigen Nutzung der Wachaubahn auseinander. Die Wachaubahn ist im Gespräch. Die Ausstellung soll unter anderem einen Beitrag dazu leisten, die Diskussion über die Zukunft der Bahn weiter in Gang zu bringen, das Bewusstsein für die Bedeutung der Bahn für die Region zu stärken und damit auch einen Beitrag zu ihrem Weiterbestand zu leisten.

Die Sonderausstellung wird vom 15. April bis 31. Oktober 2009 zu sehen sein.

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